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Squash-Talk

Hier diskutieren wir Material, Technik und Taktik des Squash.

Bisherige Beiträge:


Peter philosophiert über Squashschläger (von Peter Ibach, 09.07.2002, letztes Update 25.03.03)

Die wichtigsten Eigenschaften eines Squashschlägers sind Power, Kontrolle und Haltbarkeit. Diese Eigenschaften ergeben sich aus Material, Verarbeitung, Schlägergeometrie und Bespannung.

Material und Verarbeitung

Moderne Turnierschläger bestehen aus einer mehrschichtig verwebten Kohlefasern für die Zugfestigkeit, getränkt in Epoxy-Kunststoff. Bestimmte Zusatzmaterialien versteifen das Racket und dämpfen Vibrationen. Im Trend liegen Titanium und Magnesium, früher kam Kevlar oder Glasfiber zum Einsatz. Einfache Schläger bestehen aus nur einer Faserschicht, die Faserstruktur ist weniger aufwendig (z.B. Parallel oder 90 Grad aufeinander liegend aber nicht verwebt), die verwendeten Materialien sind weniger elastisch, absorbieren Energie, besitzen schlechtere Dämpfungseigenschaften oder sind weniger verwindungssteif. Eine komfortable Dämpfung verringert die Vibration. Sie sollte aber nur Hochfrequenzanteile filtern, sonst kann eine Dämpfung auch Elastizität, Beschleunigung und Schlaggefühl beeinträchtigen. Allein aus dem optischen Eindruck sind die Spieleigenschaften eines Rackets nicht immer zu erkennen. Ich würde jedenfalls von einem No-Name-Produkt ohne Empfehlung abraten. Um den Schläger wirklich beurteilen zu können muss man damit spielen!

Schlägergeometrie

Die Ballbeschleunigung wird von der Elastizität des Schlägerrahmens und der Bespannung bestimmt. Schmale Schaft-Profile biegen sich beim Schlag, was in Hochgeschwindigkeitsaufnahamen deutlich zu sehen ist. Der damit verbundene "Peitscheneffekt" bringt höhere Ballbeschleunigung bei weich geschlagenen Bällen. Bei hart geschlagenen Bällen biegen sich weiche Rahmen aber zu stark. Durch den langen Weg geben sie die Energie weniger schnell an den Ball zurück, verziehen zudem den Ball in Außenrichtung und bieten geringere Torsionssteifigkeit - der Schläger wirkt wabbelig. Sie sind damit eher für das variable oder defensive Spiel mit hohem Stop/Lob-Anteil geeignet. Die weiche Konstruktion und damit lange Ballkontaktzeit beim Schlag lässt im Defensivspiel mehr Zeit, auf schnelle Bälle zu reagieren und während der Schlagbewegung nachzusteuern. Wer ein genaues Auge für Lastwechsel des Gegners hat bekommt damit mehr Potential, den Gegner auf dem "falschen Fuß" anzuspielen. Gerade aus den hinteren Ecken lassen sich mit einem flexiblen Schläger Bälle "herausheben" (z.B. als Crosslob) die mit der kurzen Berührzeit eines offensiv ausgelegten Rackets nur als Boast gespielt werden könnten.

Steife Schläger kontrahieren schneller und beschleunigen hart geschlagene Balle besser. Die hohe Torsionssteifigkeit erlaubt präzise, harte Shots. Eine schnelle Schlagbewegung zusammen mit kurzer Ballberührzeit lässt den Ball wie bei einem Schuss vom Schläger abprallen - dem Gegner bleibt kaum Reaktionszeit. Solche Schläger sind ideal für "Shooter"-Spielertypen mit schnellem und hartem Offensiv-Spiel in dem selten defensive Schläge gebraucht werden. Mit der kurzen Berührzeit sind defensive Schläge und genaue Längen aber schwer zu spielen. Steife und damit meistens dickere Rahmenprofile sind auch unhandlicher. Dies gilt insbesondere bei dicken, profilierten Schlägerköpfen, die sich nahe der Wand, dem Boden oder in den Ecken schlecht eignen. Eine gleichmäßige mittlere Rahmenprofilstärke verteilt den Peitscheneffekt harmonisch über die Racketlänge und unterstützt damit harte und genaue Longline-Schläge des "British Style". Mittig verdickte Schläger, wie viele von Wilson, versuchen Steifigkeit bei gleichzeitig schmalem Profil im Vorderbereich zu kombinieren. Gegenüber Oliver oder QM sind auch die Schläger von Head, Dunlop oder Slazenger meist steifer.

Ein gewisses Gewicht (140-160g) gerade im Kopfbereich des Schlägers ist für ein präzises und hartes Spiel notwendig. Die beschleunigte Masse gibt die aufgebaute Schlagenergie und die präzise Bewegung besser an den Ball weiter. Im schnellen Volleyspiel oder in Defensivsituationen birgt ein leichter Schläger dagegen mehr Reaktionsreserven. Durch höhere Schlaggeschwindigkeit und mehr Möglichkeiten aus dem Handgelenk nachzusteuern ist ein leichtes Racket auch bei geringerer Präzision überraschender.

Eine größere Schlagfläche bringt mehr Elastizität durch den "Trampolineffekt". PowerGroves (konkave Form des Schlägerkopfprofils, auch C-Profil genannt) oder PowerHoles (durch Kerben frei schwingende Saiten) vergrößern die Schlagfläche ohne die Außenabmessung und damit das Handling zu beeinträchtigen. Solche Schläger haben allerdings oft einen "gläsernen" Anschlag - sie scheppern. Auch die Haltbarkeit kann unter dem C-Profil leiden. Ansonsten findet man noch Mikrobesaitung (16 statt üblicherweise 14 Längssaiten) oder Fächerbesaitung (fächerförmige Spreizung der Längssaiten nach außen). Die Mikrobesaitung ist präziser aber beschleunigt weniger - eine dünne, leichte und elastische Saite ist dann obligatorisch, damit die Schlagfläche mit ihren vielen Saiten nicht "verhärtet". Auch bei der Fächerbesaitung überlagern sich die Effekte: Einerseits sorgt sie für gleich lange Saiten und macht damit den Sweetspot harmonischer, andererseits bieten 90 Grad verspannte Saiten präziseres Absprungverhalten.

Große Schlagflächen bringen neben höherer Beschleunigung auch reduzierte Präzision, schlechteres Handling und verminderte Bruchfestigkeit. Maximale Präzision, Stabilität und Steifigkeit bringt theoretisch eine runde Schlagfläche. Harmonische Verteilung des Sweetspot wird durch gleichmäßig lange Saiten erreicht, was das theoretische Optimum der Kopfgeometrie in Richtung "leicht eckig oval" verschiebt. Die für Wilson typischen ausgeprägten Ecken des Schlägerkopfes bieten verbesserte Kontrolle bei Longline-Bällen nahe der Seitenwand, erfordern aber gewöhnungsbedürftige Bewegungen parallel zu Wand bzw. Boden. Für ein defensives Spiel ist eine solche Kopfform ungeeignet. Schlanke Schlägerköpfe mit geringen Außenabmessungen verbessern das Handling in Defensivsituationen. H-Frames (Stegkonstruktionen mit Brücke im Schaft/Kopfansatz, auch als "Herzstück" bezeichnet) machen durch die gleiche Länge der Längssaiten den Sweetspot harmonischer und zudem das Racket steifer und robuster gegen Bruch. Steglose Konstruktionen (Y-Frames) haben längere Längssaiten und damit mehr Elastizität und Beschleunigung, allerdings auch weniger Präzision: Leichte Abweichungen vom Schlagzentrum verziehen den Ball. Der Sweetspot wird gestreckt und verschiebt sich mit den verlängerten Saiten zum Griff hin. Dies kann bei Longline-Bällen nahe der Wand stören, bei  für das Powerplay typischen, schnellen Schlagwechseln in ausreichender Entfernung zur Wand (z.B. bei Volley-Stops) aber von Vorteil sein. Bei sehr harten Schlägen sind Y-Schlägerköpfe unter dem Zug der Bespannung großen Kräften ausgesetzt und der Y-Punkt muss bei Abweichungen vom Schlagzentrum starke Torsionskräfte aufnehmen. Auch wenn Materialverbesserungen (insbesondere Versteifung des Y-Punktes) für höhere Stabilität gesorgt und diesen Rahmentyp populär gemacht haben, sind Y-Frames bauartbedingt torsions- und bruchanfälliger - vor allem wenn sie lange und gerade Y-Arme haben. 

Bespannung

Eine harte Bespannungen bringt wegen der kurzen Ballkontaktzeit bei harten, schnellen Schlägen mehr Präzision und weniger Reaktionszeit für den Gegner. Umgekehrt erlaubt eine weiche und elastische Bespannung eine längere Ballkontaktzeit und damit ein variableres und präzisere Spiel im "Low-Speed-Bereich". Squashschläger werden mit 10-14 kg bespannt. Die Härte richtet sich nach bevorzugter Spielweise, Größe des Schlägerkopfes und Elastizität der Saite. Elastische Saiten erlauben höhere Ballbeschleunigung, bieten allerdings weniger Dämpfung - Nachschwingen und ein gewisses "Flummi-feeling" können auftreten. Im anderen Extrem kann eine unelastische Saite ("Blumendraht") die Dynamik zerstören. Ein steifer Schaft sollte eher mit einer elastischen Saite kombiniert werden, besonders wenn der Schläger eine kleine Schlagfläche besitzt. Hat der Schläger viel längere Längs- als Quersaiten sollte man Längssaiten circa 1 kg härter bespannen als die kürzeren Quersaiten. Eine Dünne Saite hat normalerweise bessere Spieleigenschaften, ist aber weniger haltbar. Squashsaiten sind 1,1 bis 1,35mm dick. Die Spieleigenschaften hängen nicht nur vom Material, sondern vor allem vom Aufbau der Saite ab. Gute Saiten bestehen aus komplex verwebten Mikrofasern. Die besten Spieleigenschaften sagt man den leider teuren und wenig haltbaren grünen Tecnifiber-Saiten nach. Verbreitet sind die Tecnifibre 305 mit 1,2 mm und die Tecnifibre 215 mit 1,1 mm Durchmesser.

Trends

Squash wird schneller, kraftvoller und athletischer. Auch die Materialentwicklung verschiebt immer deutlicher die Vorteile in Richtung offensiver Rackets und Spielweisen. Topschläger sind heute ausgesprochen leicht, steif und auf hohe Ballbeschleunigung ausgelegt. Das reine Stop/Lob Spiel, das zur Zeit von Chris Robertson noch für Weltranglistenplatz 3 ausreichte, beschränkt sich auf Ausnahmesituationen. Doch auch die Zeit der "Powerprügel" ist vorbei. "Riesenkopfbratpfannen" sieht man im Profibereich genauso wenig wie zwischenzeitlich verbreitete "tragflächenartige" Schlägerprofile. Gleichzeitig haben sich viele Features als unnötige Gadgets entpuppt. Eine klare, schnörkellose und ausgewogene Konstruktion bleibt Trumpf. Viele Profis schwören nach wie vor auf ausgewogene "Old Style"-Konstruktionen mit mittlerer Profilstärke und konventioneller Kopfgeometrie.

Materialtaktik und Empfehlung

Ob man seine Stärken unterstützen oder seine Schwächen ausgleichen möchte bleibt individuelle Entscheidung. Anhaltspunkte liefert die folgende Schlägertyp-Einteilung. Für Hobbyisten ist ein fehlerverzeihender, flexibler Schläger gegenüber einem extrem steifen Racket mit maximaler Endbeschleunigung vorzuziehen. In jedem Fall sollte man die Stärken und Schwächen kennen, die ein Schläger mitbringt und die Spieltaktik darauf anpassen. Die Unterschiede der Rackets machen gegenüber den Spielanlagen natürlich nur wenige Prozent aus - aber das könnte entscheidend sein. So kann es auch sinnvoll sein, sich den Schläger des Gegners vor dem Spiel anzusehen. Einen flexiblen Schläger bezwingt man eher im harten, disziplinierten und Chaos vermeidenden Powerspiel - einen steifen Prügel legt man am besten in den 4 Ecken tot.

Ich empfehle eine ausgewogene und harmonische Schlägerkonstruktionen. Mir sind dabei wichtig:

Wer welchen Schläger spielt steht in unserer People-Liste.


Welcher Schlägertyp bist Du? (von Peter Ibach, 25.03.03)

Ziel jeder Spielstrategie ist es, selber Punkte zu machen, Fehler zu vermeiden, gleichzeitig den Gegner nicht punkten zu lassen und ihn zu Fehlern zu provozieren. Sie enthält offensive und defensive Elemente, die über den Spielzug bzw. Spielverlauf variieren können. Je nach Spielertyp kann sich eine individuelle Tendenz abzeichnen. Der Spieler kann auf unmittelbare Punktvorteile setzen oder auf strategische Konditionsvorteile abzielen. Beim Bewegungsablauf kann Geschwindigkeit, Körpertäuschung oder Bewegungsökonomie maßgeblich sein. Große Spieler können über Dominanz aus der T-Position, kleinere Spieler über Vorteile bei Wendigkeit und Energieaufwand agieren. Beim Schlag können Schlaghärte, Präzision oder Variation im Vordergrund stehen. Welche Strategie für Dich optimal ist, entscheiden Deine Voraussetzungen: Körpergröße und -gewicht, Explosivität, Kondition, Beweglichkeit und Schlagrepertoire - und dazu der passende Schläger:

Spielertyp Optimaler Schläger Empfehlung

Shooter

  • Spielweise: Schnelle, harte und überraschende Schläge von der T-Position in der Courtmitte; so schnell wie möglich an den Ball, wenn möglich Volley; immer das Nick im Visier, hohes Risiko; nur in Ausnahmen in der Defensive

  • Voraussetzungen:  Hohe Explosivität, günstiges Verhältnis von Größe, Athletik und Gewicht, "rote Muskelfasern", präzise Schlagtechnik, schneller Armzug
  • Schwachpunkte: Ermüdung bei langen Spielzügen durch hohen Energieaufwand
  • Typische Vertreter: Felix Unger, Gerrit Gularek, Detlef Fröhlich, Alex Huston
Steifer Schaft, harte Bespannung, relativ leicht, kurze Berührzeit, mittelgroßer Kopf mit Steg für präzise und harte Schüsse. Hyper Hammer 145

Wilson Hyper Hammer 145

Power Runner

  • Spielweise: über Tempo Ermüdung des Gegners; hartes, schnelles Spiel; lange, bewegungsreiche Ballwechsel; immer wieder eingestreute überraschende Schläge allerdings mit geringem Fehlerrisiko; ständiger Wechsel von Defensive und Offensive

  • Voraussetzungen:  Hohe Konditionsreserven, Leichtfüßigkeit, körperliche Präsenz, geringer Fettanteil
  • Geeignet für: durchtrainierte Sportler mit hoher Wendigkeit und Konditionsreserven auch unter beständig hohem Puls
  • Schwachpunkte: ohne konditionelle Überlegenheit schwierig durchzusetzen
  • Typischer Vertreter: Jürgen Heilmann, Gunter Tzschoppe
Y-Frame gibt maximale Power und großen Sweetspot bei geringem Gewicht, ideal für schnellen Schlagabtausch, wenn es nicht zu sehr auf Präzision ankommt; mitteldickes Rahmenprofil als Kompromiss aus Offensivqualität bei Möglichkeiten zur Befreiung aus der Defensive; geringes Gewicht erlaubt schnelles Volleyspiel und erhöht Defensivqualität

Virtuose

  • Spielweise: ständige Variation von Tempo und Schlag gegen Laufrichtung des Gegners, variabler Einsatz von Volley/Stop/Lob/Boast/Schuss, Verzögerung, Körpertäuschung und Spiel auf die vier Ecken des Courts sorgen für maximale Wege des Gegners

  • Voraussetzungen: umfangreiches Schlagrepertoire, hohe Beweglichkeit und viel Spielübersicht
  • Geeignet für: erfahrene Techniker mit Konditionsschwächen
  • Schwachpunkte: unter Anstrengung schwindet die Präzision; Variation bietet Fehleranfälligkeit und Angriffmöglichkeiten; athletische Gegner können Bälle erlaufen und kontern
  • Typischer Vertreter: Stefan Wirwa ("Der Wirr-tuose"), Michael Claus, Thorsten Leuschel
nicht zu steifer Schläger mit kleiner, harmonischer Kopfform und weicher Bespannung erreicht maximalen Touch und gutes Handling für präzise und variable Schläge. Power ist gut, aber hier weniger entscheidend.

Jo-Jo

  • Spielweise: Ball risikolos meist nach hinten durch präzise Länge, Höhe und Nähe zur Wand im Spiel halten, ohne dem Gegner auf der T-Position Angriffsmöglichkeiten zu bieten; damit gegnerisches Spiel entschärfen, durch Lobs und eingestreute kurze Bälle zu Hoch-Tief-Bewegungen zwingen, Kraft rauben und Fehler provozieren ("Giraffentaktik"); Konditionsvorteile durch strategische Krafteinteilung, Ruhe im Spiel und günstige Raumaufteilung erarbeiten; Verzögerung der Schläge und Schlag oft im letzten Moment; variable Befreiungsschläge aus Defensivsituationen, konzentriertes und zermürbendes Anspielen gegnerischer Schwächen

  • Voraussetzungen:  Hohe Reichweite und Courtabdeckung, gute Bewegungsökonomie, geringe Fehlerquote
  • Geeignet für: langsame, aber ökonomische Spieler
  • Schwachpunkte: geringe Offensivtendenz kann zu "Rennt-sich-nen-Wolf-Symptom" führen
  • Typischer Vertreter: Peter Mischau, Peter Ibach, Christian Moderow, Marcel Binkowsky, Frank Bomhardt, überwiegend auch Dirk Heiland und Stephan Stegmayer
schlankes Kopfprofil bei geringen Außenabmessungen erreichen gutes Handling bei gleichzeitig erweitertem Sweetspot; zusammen mit elastischer Saite und nicht zu steifem Schaft auch ohne Zeit bzw. Platz für weiträumige Ausholbewegung und optimalen Stand gute Beschleunigung und Schlagvariabilität; nicht zu geringes Gewicht und Stegkonstruktion mit harmonischem Sweetspot steigern Ballkontrolle und machen zusammen mit erweiterter Trefferzone den Schläger besonders fehlerverzeihend; damit insgesamt optimale Unterstützung des abwartenden Allround-Spiels; keine Schwächen sind hier wichtiger als besondere Stärken.

British Style

  • Spielweise: Durch schnelles, systematisches Spiel mit hoher Schlagpräzision und niedrigem Risiko auf Konditionsvorteile hinarbeiten. Vermeiden von Fehlern durch wenig Schlagvarianten, meist harte, präzise aber risikolose Longline-Bälle; auf Punkt gehen nur wenn Gegner ausgespielt; Hauptpunktelieferant sind Longline-Passierschläge präziser Länge

  • Voraussetzungen: gute Bewegungsökonomie, saubere Grundschläge, Disziplin
  • Schwachpunkte: Arbeitsintensiv
  • Typischer Vertreter: Peter Marshall, Jill Witt, Richard Tison, Julian Wollny
Steifer aber dennoch bei harten Schlägen minimal elastischer Schaft mit nahezu runder Kopfform, nicht zu leicht, bietet optimale Genauigkeit für harte Longline-Schläge bei viel Power und gutem Handling nahe der Wand; ideal, wenn das Spiel überwiegend von harten Schlägen mit weiten Ausholbewegungen und präzisen Balltreffern im Zentrum des harmonischen aber kleinen Sweetspot bestimmt wird; geringe Außenabmessungen bei mittlerer Profiltiefe bieten gleichzeitig über einen großen Schlagbereich harmonische Allroundeigenschaften. Wegen des relativ kleinen Schlägerkopfes und des steifen Schafts ist die Kombination mit einer elastischen Saite besonders zu empfehlen.

Dunlop Muscle Weave Pro


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Erstellt: Peter Ibach, 09.07.2002 Letzte Änderung: Peter Ibach, 27.04.2003